Deutscher ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt
 (§ 1 Staatsangehörigkeitsgesetz - StAG)

Die Staatsangehörigkeit wird erworben für einen Ausländer durch Einbürgerung
(§ 3 Abs. 1 Nr. 5 StAG)

Ausländer ist jeder, der nicht Deutscher ist
(§ 2 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz  - AufenthG)

Voraussetzungen der Einbürgerung

Wenn Sie langjährig und dauerhaft in Deutschland leben, können Sie sich einbürgern lassen. Für die Einbürgerung ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Ab dem 16. Geburtstag können Sie diesen Antrag selbst stellen. Sind Sie noch keine 16 Jahre alt, müssen Ihre gesetzlichen Vertreter die Einbürgerung beantragen. Das sind in der Regel die Eltern.  

Die rechtlichen Grundlagen der Einbürgerung sind im Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) geregelt.

Die besonderen Voraussetzungen der verschiedenen Einbürgerungsmöglichkeiten finden Sie nachfolgend:

  • Einbürgerung mit Einbürgerungsanspruch - Anspruchseinbürgerung
  • Unter bestimmten Voraussetzungen können Ehegatten oder minderjährige Kinder mit eingebürgert werden – Miteinbürgerung
  • Einbürgerung des Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartners eines Deutschen - Regelanspruch
  • Einbürgerung von Ausländern ohne Einbürgerungsanspruch - Ermessenseinbürgerung

Hinweis: Das Einbürgerungsrecht ist so komplex, dass hier nur die Grundzüge dargestellt werden können. Darüber hinaus ist es grundsätzlich notwendig, dass Sie sich durch die für Ihren Wohnort zuständige Einbürgerungsbehörde beraten lassen.